Implantologie

Zygoma-Implantate

Zygoma-Implantate für stabilen Zahnersatz auch bei extremem Knochenschwund

Bei den sogenannten Zygoma-Implantaten (lat.: Os zygomaticum, Jochbein) handelt es sich um besonders lange Spezialimplantate, die im Oberkiefer im 45°-Winkel gesetzt und im Jochbein verankert werden.

Dank dieser speziellen Entwicklung ist eine Implantatversorgung (als Basis für festen oder herausnehmbaren, gaumenfreien Zahnersatz) auch dann möglich, wenn aufgrund hochgradigen Knochenverlustes im gesamten Oberkiefer das Setzen von Standard-Implantaten nicht möglich ist und der Patient einen Knochenaufbau nicht wünscht.

Das Besondere: Die ca. 5 cm langen Zygoma-Implantate werden schräg ins Jochbein gesetzt. Da dieses eine besonders dichte Struktur aufweist, bietet es gute Voraussetzungen für den stabilen Halt des Implantats. So kann man in der Regel ohne Knochenaufbau auskommen. Dadurch ergeben sich weitere Vorteile für Sie: der Behandlungszeitraum wird insgesamt deutlich verkürzt. Da die Implantate im Normalfall sofort belastbar sind, verfügen Sie erheblich schneller über stabilen Zahnersatz.

Zygoma-Implantat

Wie viele Implantate gesetzt werden müssen, um später eine stabile, Implantat-getragene Suprakonstruktion gewährleisten zu können, ist von Fall zu Fall verschieden – meist werden für den Oberkiefer mindestens 4 Implantate benötigt.

Sind die Implantate eingebracht, gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten der Suprakonstruktion.
1. Der herausnehmbare, gaumenfreie Zahnersatz. Dieser wird auf einem Steg befestigt, der alle Implantate miteinander verbindet.
2. Der festsitzende Zahnersatz in Form einer auf den Implantaten fest verschraubten Brücke.

Im Falle von starkem Knochenabbau im zahnlosen Oberkiefer stellen Zygoma-Implantate somit eine Alternative zu Knochenaufbau und -Transplantation dar – sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern!

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