Wochenpost Solingen vom 02.06.2009

Piezochirurgie in der Implantologie – ein sichereres und für den Patienten besonders schonendes Verfahren

von Zahnarzt Oliver Becker

Solinger Wochenpost

Die Implantologie ist heutzutage eine sehr gute Methode, um verlorengegangene Zähne zu ersetzen. Oft steht allerdings nicht genügend Knochensubstanz zur Verfügung, um ein Implantat ausreichend zu verankern. In solchen Fällen wird ein Knochenaufbau notwendig. In unserer Praxisklinik setzen wir für diese chirurgischen Eingriffe ein besonders schonendes Verfahren ein, die sogenannte Piezochirurgie.

Dabei handelt es sich um eine moderne, ultraschallgestützte Form der Chirurgie. Gearbeitet wird mit einem sogenannten Piezotome. Eine feine, mitunter auch diamantierte Schnittfläche macht es möglich, Knochen schonend und präzise zu durchtrennen, während Weichteile wie Nerven oder Gefäße weitestgehend ungefährdet bleiben. Die Schnittfläche, beim Eingriff wassergekühlt und ultraschall-geführt, vibriert. Mit dieser Mikroschwingung kann der harte Knochen substanzschonend geschnitten und präpariert werden. Das Weichgewebe dagegen nimmt diese Mikroschwingung auf, macht sie quasi mit – und bleibt so unversehrt.
Ein großer Vorteil bei Operationen in schwer zugänglichen Regionen wie beispielsweise der Kieferhöhle oder wenn bei einer Implantation zusätzliche Knochenmasse benötigt wird!
Im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren bietet diese Art des Eingriffs sowohl dem Behandler, als auch dem Patienten deutlich mehr Sicherheit.

Die Piezochirurgie – ein hochmodernes Behandlungsverfahren, das Eingriffe für Sie besonders schonend und substanzschonend gestaltet.
Gerne beraten wir Sie dazu ausführlicher in unserer Praxisklinik denecke zahnmedizin.

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