Wochenpost Solingen vom 24.11.2009

Angst vor dem Zahnarzt bei Kindern

von Zahnärztin Eva Denecke

Solinger Wochenpost

Nicht nur bei Erwachsenen, auch bei Kindern ist die Angst vor dem Zahnarzt weit verbreitet. Dabei stehen dem Zahnarzt je nach Alter und Kooperationsbereitschaft des kleinen Patienten verschiedene Behandlungsmethoden zur Verfügung.

Eine kindgerechte Atmosphäre, Ablenkung durch Filme und einfühlsame psychologische Führung machen eine Behandlung einfacher. Jeder Behandlungsschritt wird dem Kind in
verständlicher Sprache erklärt und bei Bedarf auch demonstriert. Wenn nötig kann eine örtliche Betäubung des zu behandelnden Zahnes spielerisch durchgeführt werden.

Viele Kinder sind aufgeschlossen genug, um eine Zahnbehandlung am Stuhl vornehmen zu lassen. Der erste kleine Schritt zu Beginn ist jedoch der Schwierigste. Hier kann Lachgas helfen, es wirkt beruhigend, vermindert das Schmerzempfinden und erzeugt ein Gefühl der Euphorie.

Wenn ein Kind eine Zahnbehandlung am Stuhl in örtlicher Betäubung nicht zulässt, gibt es für kurze und kleinere Eingriffe die Möglichkeit der Sedierung. Hier wird mit Hilfe eines Beruhigungssaftes, der eine stark angstlösende Wirkung hat, die Mitarbeit des kleinen Patienten gefördert. Neben der angstlösenden Wirkung erzeugt der Beruhigungssaft auch eine retrograde Amnesie – das heißt, dass sich das Kind nicht an die Zahnbehandlung erinnern kann.

Unter bestimmten Voraussetzungen  kann eine Zahnsanierung in Vollnarkose sinnvoll sein. So kann die komplette Behandlung stressfrei für das Kind auf einmal durchgeführt werden – ohne, dass es bei Bewußtsein ist. Das Vertrauensverhältnis, das zuvor zwischen dem Kind und dem Behandler entstanden ist, bleibt erhalten.

Selbstverständlich steht Ihnen das Team von denecke zahnmedizin bei weiteren Fragen und im konkreten Einzelfall gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns an unter 02103/39 57 - 0 oder besuchen Sie unsere Website www.smile4kids.de.

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